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Nach den Feiertagen noch in die eigene Hose passen

Quelle: www.examine.com
Quelle: www.examine.com

Spätsommer und Herbst sind wie nichts verflogen und die Feiertage stehen vor der Türe. Obwohl ich den Winter nicht sonderlich mag, weil Kälte und Nässe nicht gerade meine Favoriten sind, so mag ich dennoch die Weihnachtszeit jedes Jahr aufs neue unglaublich gerne. Kekse, Punsch, Glühwein, Leckereien, liebe Menschen. Und dann kommt natürlich noch Silvester.

Schon seit ein paar Wochen finden Lebkuchen und Spekulatius ihren Weg in meinen Einkaufswagen und auch die ersten Fragen von Freunden, Verwandten und Coaching Kunden trudeln ein, wie sie die Feiertage genießen können und dennoch nicht zunehmen.

Wie ihr das am besten anstellt verrate ich euch deshalb in diesem Blogpost - ist nämlich viel einfacher, als mancher denkt.

 


Ich möchte noch kurz anmerken, dass gerade Weihnachten für mich der absolut falsche Zeitpunkt ist um eine Diät zu beginnen und man sich auch nicht selbst kasteien muss, wenn man es sich einmal im Jahr so richtig gut gehen lässt.

Weder wiege ich meine Weihnachtskekse ab, bevor ich sie Kiloweise verdrücke, noch verzichte ich auf irgendetwas. Bekanntlich kommt der Speck nicht von der Zeit zwischen Weihnachten und Silvester, sondern zwischen Silvester und Weihnachten.

Wer dennoch während den Feiertagen auf seine Kalorienbilanz achten möchte, kann sich gerne an folgende Tipps halten:


Die Reihenfolge

Wer generell dazu neigt viel zu viel zu essen, kann bei der Reihenfolge der Nahrungsmittel schon entgegen wirken.

Ich empfehle vor jeder Mahlzeit ein großes Glas Wasser und danach jede Mahlzeit mit Gemüse und Proteinquellen zu beginnen. So hast du schon die Möglichkeit deinem Magen zu suggerieren, dass er satt ist, bevor du dich mit Weihnachtskekse und Nachspeisen überisst. Das gilt ebenfalls für besonders Ballaststoffreiche Nahrung. 


Sitz nicht hungrig am Weihnachtstisch

Mit leerem Magen am Tisch zu sitzen und sehnsüchtigst auf die Vorspeise zu warten, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass du deine Gesamtkalorien schneller inhaliert hast, als der erste Teller geleert ist.

Isst du hingegen tagsüber normal und entsprechend deiner Routine, bist du bereits beim Abendessen soweit gesättigt, dass das große "Überfressen" gar nicht erst stattfindet. 


Scheiß drauf Einstellung

Die Scheiß drauf Einstellung ist meine Paradedisziplin, klappt besonders gut, wenn ich beim all you can eat Buffet sitze. Running Sushi ist da auch ganz vorne mit dabei, ein üppiges Weihnachtsfestmahl allerdings ebenso.

Ich nehme mir vor von allem nur ein bisschen zu essen und am Ende artet alles aus und ich denk mir: Scheiß drauf, nun ist es eh schon egal. Kennt ihr? 

Bei mir greift hier wieder Punkt 2. Geh gar nicht erst hungrig hin. Die Chance nicht willkürlich alles in sich hinein zu stopfen, ist so viel höher. 


Beweg dich!

Der NEAT (None Exercise Activity Thermognensis) sind jene Kalorien, die du ganz unbewusst den ganzen Tag über verbrennst. Beim gehen, stehen, putzen, was auch immer du den ganzen Tag so machst. Der NEAT ist der Grund, weshalb der Kalorienverbrauch so unterschiedlich hoch ausfällt. Viele denken, dass es an der sportlichen Aktivität liegt. Tatsächlich macht der NEAT hier aber den großen Unterschied.

Neben der üblichen Portion Sport heißt es also: bewegen, bewegen, bewegen.

Ein Spaziergang mit dem Hund, das Haus oder die Wohnung auf Vordermann bringen. Das alles kann helfen dein Gewicht während den Feiertagen zu halten .


Weniger wiegen - weniger stressen

Wie oft standest du schon auf der Waage und hattest von heute auf morgen 1 Kilogramm mehr und warst danach frustriert und hattest Schuldgefühle?

Total unnötig. Eine Zunahme von einem ganzen Kilogramm Fett beutetet ein Kalorienüberschuss von rund 7.500 Kalorien. Das wäre vermutlich ein spätabendlicher Fressanfall ohne jegliche Grenzen. Das Mehr auf der Waage kann unzählige Gründe haben, angefangen von Wasser und Hormonen, oder auch einfach das Gewicht des Essens, das du noch nicht zur Gänze verdaut hast. Deshalb mach dir nach so einem Abend kein schlechtes Gewissen, stell dich nicht auf die Waage. Das Leben geht weiter und man muss auch mal ohne Reue genießen können!

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